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CBD (Cannabidiol)

Cannabinoide sind eine wichtige Eigenschaft beziehungsweise eine Gruppe der Stoffe aller Hanfarten. Es handelt sich hierbei um in Wasser lösliche lipophile Molekülen. Im menschlichen und tierischen Körper entstehen Endocannabinoide, sind also körpereigene Botenstoffe, Phytocannabinoide sind pflanzlicher Herkunft.

In Hanfblättern und Hanfblüten befinden sich chemische Verbindungen Phytocannabinoide. Endocannabinoide sind Verbindungen, die mit Hilfe von ungesättigten Fettsäuren und aufgrund entsprechender pathologischer und physiologischer Signale von Körper selbst gebildet werden. Im Körper sorgen sie für Kommunikation zwischen den Zellen, Fasern und Organen. Endocannabinoide, die tatsächlich nach den Hanfcannabinoiden benannt wurden, verbinden sich im menschlichen Körper an die Rezeptoren im zentralen und peripherischen Nerven- und Immunsystem (das Endocannabinoid-System). Wenn es im Körper zu einer Bildungsstörung kommt, ist damit das Endocannabinoid-System betroffen, das wieder hergestellt werden muss. Endocannabinoide können wir mit entsprechenden pflanzlichen Cannabinioiden, Phytocannabinoiden, die die gleichen Signale hervorrufen, ersetzen. Mit der Verbindung der einen oder anderen Molekülen an die cannabinoide-Rezeptoren in den Zellen, dh. kleine Proteine in den Zellmembranen, werden die “Sicherheitssignale” ausgelöst, die dann Veränderungen in den Zellen verursachen.
Unter den mindestens 460 unterschiedlichen Stoffen, die im Hanf enthalten sind, sind mindestens 66 Cannabinoide, die die Grundlage für eine Studie über die Wirkung von Hanf darstellen. Unter den Stoffen können die fünf wichtigsten hervorgehoben werden:

• Delata-9-Tetrahydrocannabinol
• Cannabidiol (CBD) als Hauptbestanteil der Cannabismedizin
• Cannabinol (CBN) als THC-Metabolit
• Beta-Caryophyllen
• Cannabigerol (CBG)

Cannabidiol oder CBD ist im Hanf, neben dem THC, am meisten vertretene Cannabinoide, der aus Hanfblüten aller Hanfsorten gewonnen wird. Im Unterschied zu THC, verursacht CBD keinen Rausch beziehungsweise hat keine psychoaktive Wirkungen, da er sich nicht an den zentralen Nervensystem bindet, sondern an die Rezeptoren im peripheren System (im Knochenmark, in der Milz und an andere Gewebe, die mit dem Immunsystem in Verbindung stehen). CBD ist eine völlig legale chemische Verbindung, über dessen Wirkungen und Gebrauch in den letzten Jahren überall auf der Welt geforscht wird.
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